
Heute ziehe ich in den 20. Stock um. Ich brauche mich jedoch um nichts zu kümmern, sondern muss mir nachher, wenn ich zurückkomme, nur den neuen Schlüssel abholen. Ein weiterer Tagesausflug steht heute an. Ich fahre in das nur 60 km von Hong Kong entfernte und nur circa 30 km² große Macao, das aus der Halbinsel Macao und den beiden Inseln Taipa und Coloane besteht. Es ist eine weitere Sonderverwaltungszone Chinas und hat sich nach der Rückgabe von Portugal enorm entwickelt. Teile der Stadt erinnern noch an Lissabon, während andere Teile sich hochmodern ins Stadtbild einfügen. Mit seinen großen Hotels und riesigen Spielkasinos, in denen man nicht fotografieren darf, ist es quasi das Las Vegas von China. Den Hinweg mache ich wieder mit dem Bus, und zwar auf der Straße, die plötzlich ins Meer abtaucht. Man benötigt zwar kein Visum, muss aber ganz normal einreisen. Das Terminal ist riesig, aber es ist so gut wie nichts los, sodass alles ohne nennenswerte Wartezeiten abläuft. Hier müssen wir auch in einen anderen Bus umsteigen. Bis zur Grenze ist noch Linksverkehr und dann, wie im übrigen China, Rechtsverkehr. An der Endhaltestelle steigt man dann noch einmal in einen anderen Bus um, der in die Stadtmitte fährt. Die drei Busse sind alle in dem Ticket enthalten. Alternativ kann man das letzte Stück wohl auch mit einem der kostenlosen Casinoshuttles machen. Natürlich gibt es auch hier eine eigene Währung, und zwar die Pataca (abgekürzt MOP). Eine Pataca ist circa 0,1 €. Natürlich kann man auch in Hong Kong Dollar bezahlen, aber das Wechselgeld bekommt man dann meist in Pataca.

Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaute Kathedrale São Paulo, von der nach einem Brand 1835 nur noch die Fassade stehen geblieben ist.
Eine Spezialität scheint hier das getrocknete Fleisch und dieses kleine Gebäck zu sein. Diverse Läden bieten eine große Auswahl davon an.


In einigen Gassen herrscht reges Gedränge und in andere gähnende Leere.


Vom Skytower, der im Hintergrund zu sehen ist, hat man natürlich die beste Aussicht. Ein paar Adrenalin Aktivitäten, wie das außen spazieren gehen, werden auch angeboten.
Ein wirklich interessanter Tag, aber nun reicht es auch. Für den Rückweg nehme ich nicht den Bus, sondern das Speedboot.
Zurück in Hong Kong fährt an mir sogar eine Straßenbahn mit Weihnachtsmännern/-frauen und lauter Musik vorbei.
















