Ho-Chi-Minh-City ist in 19 Distrikte aufgeteilt. Ich wohne im District 1 in einer Seitenstraße, die zum Glück keinen Durchgangsverkehr hat. Morgens um 9 Uhr trinke ich nebenan einen Kaffee. Das sieht schlimmer aus, als es ist. Der Kaffee ist günstig und schmeckt.
Selbst um 11:15 Uhr ist die Straße immer noch wie ausgestorben. Ich verbringe ein paar Stunden in der Stadt. Im Supermarkt fällt mir auf, dass jedes Gemüse einzeln in Plastik verpackt wird.
Am späten Nachmittag schaue ich mir die Stadt noch vom Sky Deck aus an. Im 49. Stock des Bitexco Financial Tower von 2010 befindet sich eine verglaste Aussichtsplattform. Drei Stockwerke darüber in 191 Meter Höhe ragt ein Helideck aus dem Gebäude. Ich bin extra so spät hochgefahren, damit ich den Ausblick sowohl bei Tageslicht, als auch ab 18 Uhr im Dunkeln genießen kann.
Das Rathaus kann sich auch im Dunkeln sehen lassen.
Zum Abendessen gibt es eine Vorspeise, die aus diesen 10 kleinen Schälchen mit einer Art Reis-Kokos-Pudding besteht. Der Hauptgang wird in einer geschlossenen „Blüte“ serviert. Ärgerlich ist, dass die eingepackten feuchten Servietten am Ende überteuert berechnet werden. Normale Servietten werden nicht angeboten und es wird darauf verwiesen, dass das ja auf einer Seite der Speisekarte unten klein steht. Für mich ein Grund nicht noch einmal wiederzukommen.











