Glenorchy

Es sind nur 3° C am Morgen, aber die Sonne scheint zumindest, sodass es sich nicht ganz so kalt anfühlt. Ich fahre die schöne Strecke am See nach Queenstown / Tāhuna zurück. Von dort geht es weiter nach Glenorchy. Zum Glück habe ich mich entschieden dorthin zu fahren, denn dies ist die bisher schönste Strecke, was natürlich auch an dem tollen Wetter liegt. Man fährt die ganze Zeit direkt am See entlang mit Blick auf die „Mittelerde-Berge“. Sobald sich nach der nächsten Kurve die Perspektive geändert hat, möchte man am liebsten schon wieder für ein Foto anhalten. Beim Blick zurück sieht man noch Queenstown / Tāhuna und die Remarkables / Kawarau.

Der Ort Glenorchy lohnt die Fahrt von Queeenstown eigentlich nicht. „Highlight“ des Ortes ist der rote Bootsschuppen, der allerdings, als ich gegen 16:30 Uhr dort ankomme, überwiegend im Schatten liegt und gar nicht so rot aussieht. Nach einem kurzen Stopp geht es auf der schönen Strecke am Ufer des Lake Wakatipu gleich wieder zurück.

In etwa auf halber Strecke zwischen Glenorchy und Queenstown gibt es eine fantastische Spiegelung im See. Leider sind hier so viele Sandfliegen, dass ich es kaum schaffe ein paar Sekunden für ein Foto stillzustehen.

Der Campingplatz ist nordwestlich von Queenstown. Von der Hauptstraße sind es knapp 8 Kilometer dorthin, wovon der größte Teil der Strecke eine Gravel Road ist. Ab und zu überquert man dabei auch Cattle Stops, die quer in der Fahrbahn eingelassenen Träger, die von Schafen, Kühen etc. nicht überquert werden. Der Platz ist am Moke Lake und die Umgebung ist toll. Ich komme gegen 18 Uhr an. Da es ungünstigerweise keinen Handyempfang gibt und auch das WiFi am Eingang des Platzes nicht funktioniert, gibt es keine Möglichkeit zu bezahlen. Erfreulicherweise sind hier sehr wenig Sandfliegen unterwegs. Auf einer angrenzenden Koppel grasen um 20:30 Uhr noch etliche Pferde.