Der Seelöwe liegt immer noch am Strand, aber an einem etwas anderen Platz. Ganz OK ist der vermutlich nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Einheimischen ein Auge darauf haben.
Ich fahre nochmal nach Dunedin, um einzukaufen, zu tanken und mir ein paar Street-Art Kunstwerke anzuschauen.












Dann geht es weiter zur Sandfly Bay / Ōrau. Man denkt bei dem Namen automatisch an die fiesen kleinen Insekten, aber es kann Entwarnung gegeben werden, denn der Name stammt von dem dort in der Dünenlandschaft umherfliegenden Sand. Von der Highcliff Road hat man einem schönen Blick auf die Vororte von Dunedin. Die leichte Hanglage ist natürlich optimal. Jeder hat dadurch quasi einen unverbauten Meerblick.


Nach einem Walk durch die Dünen erreicht man den schönen Strand. Zwei faule Seelöwen liegen dort wie tot im trockenen Sand. Nun denke ich doch, dass auch der in Warrington ok war. Vermutlich gehen sie nachts ins Meer zum Jagen und dann verschlafen sie einfach den ganzen Tag schön warm und trocken in der Sonne am Strand.




Ich fahre noch auf den circa 350 Meter hohen Signal hill. Von dort hat man einen tollen Blick über die ganze Stadt. Sehr beliebt ist der Hügel auch bei Mountain Bikern. Es stehen diverse Tracks mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Man muss nur bestenfalls jemanden haben, der eine mit dem Rad nach oben fährt.

Der Campingspot ist zwar direkt am Strand, allerdings auch direkt an der Straße. Leider habe aber in der Nähe keine Alternative, sodass ich bleibe. Ein Campervan hat sich in dem losen Sand, auf dem er geparkt hat, total festgefahren. Mit viel Mühe und Unterstützung gräbt er die Hinterräder komplett frei und nach gefühlten 1,5 Stunden schafft er es, nicht zuletzt durch die griffigen Sandbleche, die ein anderer Camper hat, sich zu befreien.