Cape Farewell

Von Motueka fahre ich ganz in den Norden der Südinsel zum Cape Farewell. Bevor ich dorthin fahre, schaue ich mir noch den Wharariki Beach an.
Funfact: Die zwei markanten Felsen im Wasser waren das Motiv eines Windows 10 Wallpapers. Auf dem Parkplatz läuft mir völlig unerwartet ein Pfau vor die Füße. Da er keinerlei Scheu zeigt, gehört er wohl zu dem Café oder dem Holiday Park. Ein Rad wollte er aber nicht schlagen. Ein 1 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weg führt vom Parkplatz zum Strand. Immer wieder interessant zu sehen, wie einige Pflanzen ihre Wuchsrichtung komplett nach der vorherrschenden Windrichtung ausrichten.

Obwohl der Himmel teilweise blau ist, ist das Licht nicht besonders gut für schöne Fotos. Das stimmungsvolle Licht auf dem Windows Wallpaper ist aber ohnehin am späten Nachmittag gemacht worden und ich bin bereits gegen 12:30 Uhr dort.

Ich fahre mit dem Auto ein kleines Stück zurück zum Cape Farewell, aber man könnte vom Strand auch direkt dorthin wandern. Das sind ungefähr 2 Kilometer. Insgesamt ist der Wanderweg sogar circa 7 Kilometer lang. Wenn man jemanden hat, der das Auto zum Endpunkt fährt und dort gute 2 Stunden wartet, dann wäre das auf jeden Fall eine Option. Man könnte dann sogar noch auf die circa 27 Kilometer lange Sandbank Farewell Spit / Onetahua gehen, die man auf dem einen Foto im Hintergrund teilweise sieht. Alternativ gibt es verschiedene Bustouren von Collingwood, die ebenfalls auf die Sandbank fahren.
Mit dem Cape Farewell und dem Cape Reinga habe ich nun die nördlichsten Punkte der beiden Hauptinseln erreicht. Am südlichsten Punkt der Südinsel, den Slope Point war auch. Den südlichsten Punkt der Nordinsel das Cape Palliser habe ich leider nicht besucht, da das von Wellington circa 2,5 Stunden mit dem Auto entfernt ist. Das wäre also eine Tagestour. Vertikaler Abstand von dem Punkt wo ich war bis dort, sind aber nur 28 Kilometer. Das bleibt auf jeden Fall auf der To-do-Liste, falls man mal wieder in Wellington ist.

Nach meiner gestrigen Übernachtung am Straßenrand ist heute ein Holiday Park in Kaiteriteri angesagt, der allerdings wegen einer Baustelle etwas schwierig zu erreichen ist. Holiday Park kann sich hier wohl jeder nennen, der fließend Wasser hat. Das hat auf jeden Fall nichts mit den TOP10 Holiday Parks gemeinsam. Die Küche ist ein alter Foodtruck, der mittig auf dem Platz steht. Die Toiletten sind die Hüllen von DIXI Klos, in die eine Spültoilette und ein kleines Waschbecken eingebaut wurden. Es gibt ein paar Duschkabinen ohne Türen, die auch nicht sehr gepflegt aussehen. Einziges Highlight ist ein kleiner Container mit WC, Dusche und Waschbecken, der scheinbar ganz neu ist. Alles in allem also eher mittelmäßig der Platz. Da er aber erhöht liegt, hat man zumindest einen schönen Blick über Motueka Richtung Meer.