…raindrops keep fallin’…

Auch hier in Senggigi miete ich mir nach dem Frühstück wieder einen Roller. Diesmal ist auch alles korrekt, mit Reisepass, Versicherung, Helm etc. Als Erstes muss ich jedoch gleich tanken, da der schon auf Reserve fährt. Ein Liter Benzin kostet umgerechnet ca. 0,50 €. Die Straße führt die erste Zeit direkt an der Küste entlang und dementsprechend gibt es einige schöne Ausblicke auf Strände und Buchten.

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Über den Bergen sehe ich aber bereits schwarze Wolken. Kurz nachdem ich den Affenwald erreiche, fängt es extrem an zu regnen und leider gibt es gerade in dem Moment keine Möglichkeit sich irgendwo unterzustellen. Selbst unter dem Blätterdach eines großen Baumes bin ich in wenigen Minuten bis auf die Haut nass. Sturzbäche rinnen die Straße herunter. Als der Regen etwas nachgelassen hat, halte ich noch an einem Parkplatz, an dem besonderes viele Affen herumlungern. Auch die mögen den Regen nicht und schütteln sich oft kräftig. Im Gegensatz zu Bali ist der Affenwald hier nicht als solcher ausgeschildert. Man muss einfach am Straßenrand schauen, wo die Affen sich aufhalten. Ebenfalls anders als auf Bali sind die Affen hier nicht so frech und springen irgendwelche Leute an. Man sollte ihnen jedoch auch nicht zu tief in die Augen blicken, da dies ggf. als Drohung verstanden wird. Als ich das versehentlich mache, werden mir prompt die imposanten Zähne gezeigt.

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Obwohl der Regen noch nicht aufgehört hat, fahre ich weiter. Trotz 30 °C ist es aber durch den Fahrtwind recht kühl. Habe mir ohnehin schon einen leichten Schnupfen eingefangen, weil ich einmal die ganze Nacht die Klimaanlage angelassen habe. Nach ein paar Kilometern fängt es wieder extremer an zu regnen. Diesmal kann ich unter einem Dach abwarten.

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Nach ca. 1,5 Stunden reißt dann der Himmel wieder auf und ich kann die letzten 18 km bis zum Hotel ohne Regen hinter mich bringen. Gegen 15 Uhr ist wieder strahlender Sonnenschein, als wäre nicht gewesen. Den Rest des Tages verbringe ich am Strand und im Hotel.

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